Sichtbarkeit? Ja, aber …

Wie deine Angst dich unweigerlich ausbremst, ehe du gesehen wirst.
Und wie ich gelernt hab, damit umzugehen.

 

Du hast wunderbare Ideen, zahlreiche Impulse, neue Angebote an den Menschen zu bringen. Möchtest schon längstens an einem Punkt sein, wo alles geschmiert läuft und du so souverän auf der Bühne, vor der Videokamera, am Mikrophon beim Podcast oder beim Veröffentlichen deines Blogbeitrages sein willst, wie eben dein Vorbild.

Dein Vorbild, wo du denkst, dass es bei dem/ihr einfach so in die Wiege gelegt wurde und dieser Halbgott einfach mit dem unfassbaren Talent gesegnet wurde. Ja? Kennst?

Eigentlich hat diese Fähigkeit nicht nur dieses EINE Vorbild, nein, in deinem Kopf haben es vielmehr eigentlich fast ausschliesslich alle – ausser dir!

 

Suche Gründe oder gleich von Anfang an Ausreden warum nicht du.

Und darum zierst du dich. Windest dich. Grämst dich. Findest Gründe (alias suchst Ausreden) die du absolut selbst total für bare Münze hältst. Diese Gründe, Pardon, Ausreden glaubst du nicht nur felsenfest, sie sind vielmehr zum regelrechten Bestandteil deines (Nicht-)Handelns geworden.

Sie geben dir schliesslich immer wieder Recht! Und das ist der Beweis, dass eben genau DU das Talent nicht mitbekommen hast und somit allerhand Berechtigung hast, hinter dem Stein sitzenzubleiben.

Kannst du machen. Musst du aber nicht.

Nein, das musst du wirklich und von ganzem Herzen nicht! Denn DU hast genau diese Fähigkeiten und Gaben ebenfalls mit auf den Weg bekommen wie deine Vorbilder. Wie, du glaubst mir nicht? Ohhhhh doch, aber schon sicher.

 

Diese Gründe/Ausreden sind Gedanken. Mehr nicht!

Sie sind Verankerungen, zusammengesetzt von diversen Erbschaften, Glaubenssätze, Erfahrungen aus der Kindheit, der Jugend, Schule, dem Elternhaus, des Auftretens und des Erfolges deiner Eltern, deiner Gesundheit und deinem ganz persönlich körperlichen Wohlbefindens und noch ganz vielem mehr.

Persönliche Erzählung über Ängste einer Kundin:

 

«Meine grösste Angst hinter dem Zeigen ist die, schlussendlich dann doch nicht gesehen zu werden. Ich find es nämlich beschämend, enttäuschend und frustrierend, so viel Herzblut in etwas rein zu geben, so vieles zu sagen zu haben und hinterher das Gefühl zu haben, niemand hört, sieht oder versteht mich. Das ist für mich immer wieder ein krasser Schritt aus meiner Komfortzone: trotz dem Risiko, niemand könnte mich sehen oder verstehen, mich zu zeigen.»

Wieso suche ich diese Ausreden, ähhhhhhh natürlich, Gründe?

 

Nun, weil du bequem bist. Soeinfach ist es. Und ja, du brauchst dich deinen Ängsten nicht stellen und VOR den Stein treten, wenn du mit dem wohligvertrauten Gefühl des Mangels in der Höhle verkriecht bleiben kannst. Da kennst dich da ja schon bestens aus. Hast dir dein Höhlenzimmerchen nach deinem Gusto eingerichtet:

Da hängen vielleicht grosse, gülden eingerahmte Glaubenssätze wie: „Du kannst das nicht, du hast ja nicht mal den Abschluss auf dem Gebiet durchgezogen du Pfeife“.
Oder:
„Ich habe kein Geld, also kann ich mir das nicht leisten“ … „ich meine nur, dass ich was zu erzählen hab, dabei stimmt das ja gar nicht“… „Letztes Mal hat es auch nicht geklappt, das kann ich einfach nicht“ … „Alle werden lachen“ … „Man wird mich als Hochstaplerin entlarven, ganz bestimmt“ … „Person X kann das einfach so aus dem Ärmel schütteln, das bekomme ICH niemals hin“ … etc.

 

Ja, da steht es ja. Dann stimmt es natürlich.

 

In deiner Kompfortzone ist vielleicht auch eine Schallplatte mit nem Sprung drinnen die dir in Endlosschlaufe deine Nichtskönnen-Mantren eintrichtert: Nochmals und nochmals und nochmals und nochmals und nochmals und .. genau nochmals.. und wenn du schon meinst, den Ohrwurm deines „Kann ich nicht“ nun schon ab Platte zu kennen, dann hüpft die Nadel erneut vertraut zum Start und mantret dir das „Kann ich nicht“ glaubhaft und betörend weiter vertraut-stoisch ins Ohr.

Oh ja, glaub mir, diese Nadel hüpft immer wieder zum Start. Das ist ihr Job. Und den macht sie gewissenhaft und zuverlässig.

 

Ich schaff es nicht, eine neue LP aufzulegen.

 

HEY fair enough, das hat absolute Berechtigung! Gesetzten Fall, du willst das weiterhin so glauben und an dem Punkt stehen bleiben. Dann behalt diese negativ-mindset-LP im Spieler und dreh das Volumen noch bisschen rauf. Fühl dich wohl da hinter dem Stein im Jammertal mit (d)einem Sprung in der Platte.

 

ODER ABER!

 

Du machst dir klar, dass das einzig und alleine miese kleine Verräter-Manipulatoren-Gedanken sind!

Sie ploppen auf. Weil sie in der Lage sind und dieses Muster inundauswendigausdemFF kennen. Jawohl. Doch jetzt bist du gefragt und in der Lage, diesen Gedanken kurz zuzuhören, sie wahrzunehmen, dann aber deine Arme selbstbewusst in die Seiten zu stemmen und deinen Gedanken mal was zu geigen:

Du weisst nämlich, dass du deine Gedanken genau so steuern kannst. Denn, deine Gedanken glaubst du ja schliesslich. Also so glaube doch wenigstens an die Gedanken, welche dir gut gesinnt sind: An deine absoluten Fähigkeiten. Du hast Gaben, die alleine NUR DU mitgebracht hast. Und du hast DEINE Art und Weise rauszugehen, dich sichtbar zu machen. Du darfst, nein, du sollt anders sein wie die Anderen. Sei so, wie du bist. Fühl dich wohl in dir!

 

Denn du bist so wie du bist genau absolut perfekt! Sonst wärest du anders!

 

Du gibst dich mit deinen Lügen zufrieden – ja, ich nenne sie Lügen, da sie in der Regel erfunden wurden von deinem verletzten Ich. Diese negativen oder manipulativen, sabotierenden Gedanken werden zu Gebilden, denen du ungerecht Glauben schenkst. Genau so wie Lügen, die du aufgetischt bekommst (und noch nicht enttarnt hast). Nur bist du in diesem Fall meistens (!) dein eigen Schöpfer dieser aufgetischten Unwahrheiten. Du zweifelst sie nicht an. Du glaubst sie einfach, weil das Wegschieben viel viel mehr Mut und Kraft und Überzeugung bräuchte, als diese über den Haufen zu schmeissen. Ja, du müsstest dich ja mit dir selbst auseinandersetzen und entgegen der Glaubensrichtung dich neu selbst erziehen.

Trotzdem dein Angebot nach Aussen zu tragen ..

Trotzdem den Anruf bei XY zu machen ..
Trotzdem das Livevideo zu machen oder
Trotzdem den Blog zu veröffentlichen ..
u.s.w ..

 

Eben trotz all den Ängsten, du könntest keine Leser finden, kein Applaus ernten, kein einziges Mini-Like zu bekommen, fehlerhafte Links zu veröffentlichen, einen Absturz der Seite zu riskieren, abertausende Schreibfehler getippt zu haben, Konkurrenz im Nacken zu spüren (dazu ein anderemal mehr), Newsletter-Abmeldungen zu verbuchen oder oder oder. Die Liste ist lang, was alles nicht klappen könnte.

 

Wenn du das TROTZDEM nicht oder niemals machst, aus obigen Ängsten, versichere ich dir, verpasst du ganz viel Supertolles!

 

Du verpasst wie es ist:

Deinen Mut selbst zu generieren und schon allein DESHALB Erfolg zu verspüren ..
Die Erfahrung zu machen, dass es gar nicht weh tut ..
Dass die Welt weiterdreht – wohooooo crazy, gell?
Lust darauf zu bekommen, es immer wieder zu tun ..
Stolz auf dich zu sein, deine Komfortzone verlassen zu haben ..
Deiner negativen LP die Zunge rauszustrecken und „fuck you“ zu trällern ..
Deinen Liebsten von deinem Überdenschattenspringen zu erzählen..
Selbstliebe zu erhalten..
Und megamässig zu wachsen – glaube mir, es droht nämlich ein Gefühl, nicht mehr zur Tür rauszupassen, so gross wirst du dich fühlen.

 

Und nein, da braucht man keine XXL Riesenprüfung bestehen zu müssen. Selbst ein kleiner Schritt nach Aussen kann sich anfühlen wie eine Operation am offenen Herzen.

 

Kein Schritt ist zu klein um sich nicht wie eine Heldin zu fühlen

 

Das ist alleine DEIN Erfolg, gefeiert zu werden. Feier dich! 

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